Was wir fördern

Die Förderung der Allianz Foundation konzentriert sich auf die drei Themen Sustainable Cities, Trustworthy Information und Socially Engaged Arts. Was dies konkret bedeutet, haben wir auf dieser Seite zusammengefasst.

9. Juni 2026

Simi Iluyomade via Unsplash

Drei Fokusthemen für die Transformation hin zur Nachhaltigkeit 

Die Allianz Foundation setzt sich dafür ein, die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zu verbessern. Um dies zu erreichen, unterstützen wir eine Transformation zur Nachhaltigkeit, welche die natürliche Umwelt unseres Planeten schützt, Teilhabe und Chancengleichheit für alle fördert sowie vielfältige und widerstandsfähige Gesellschaften stärkt. Dabei konzentrieren wir unsere Aktivitäten auf Bereiche, in denen unsere Förderung zu wirkungsvollen und nachhaltigen Veränderungen beitragen kann. 

Unsere Förderprioritäten sind Sustainable Cities, Trustworthy Information und Socially Engaged Arts. Diese miteinander verbundenen Bereiche stellen zentrale Hebel dar, um resiliente Gemeinschaften zu fördern, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, den demokratischen Diskurs zu stärken und kulturelle Teilhabe sowie Dialog zu ermöglichen. 

Unsere Prioritäten bestimmen, wie wir mit Partnern zusammenarbeiten, Initiativen entwickeln und Ressourcen einsetzen. 

Sustainable Cities: Orte der Transformation

In Europa leben rund 75 % der Menschen in urbanen Räumen. Damit sind Städte entscheidende Schauplätze für die Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft. Sie verursachen etwa 70 % der energiebedingten Treibhausgasemissionen, insbesondere durch Gebäude und Infrastruktur. 

Die Allianz Foundation begegnet diesen Herausforderungen, indem sie Ansätze unterstützt, die sowohl regenerativ als auch inklusiv sind. 

Unser Ziel ist es, Umwelt- und Klimaauswirkungen zu reduzieren und gleichzeitig einen fairen Zugang zu Wohnraum und städtischen Ressourcen zu gewährleisten. Dieses Fokusthema unterstützt: 

  • die Entwicklung und Skalierung transformativer Stadtentwicklungsstrategien für Mensch und Natur 
  • die Entwicklung neuer Modelle zur Integration ökologischer und sozialer Aspekte in die gebaute Umwelt, insbesondere im Wohnungssektor 
  • die Förderung von Sanierung statt Abriss, regenerativen Baustoffen sowie der zirkulären Nutzung von Materialien 
  • die Unterstützung einer bezahlbaren und nachhaltigen Nutzung urbaner Flächen 

Durch die Vernetzung von Entscheidungsträger*innen, Gemeinschaften und Fachleuten wird dieses Handlungsfeld zu einem Raum, in dem Transformation entstehen und wachsen kann.

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Trustworthy Information: Wissen für die Transformation

Politische, wirtschaftliche und persönliche Entscheidungen sind auf verlässliche Informationen und eine gemeinsame Faktenbasis angewiesen. Doch genau diese Basis bröckelt. Die Geschäftsmodelle vieler Medien sind nicht mehr tragfähig. Desinformation verzerrt den öffentlichen Diskurs. Plattformen und ihre Algorithmen belohnen Inhalte, die auf Empörung und Emotionen setzen, statt auf sachliche Argumente und rationale Einordnung. Gleichzeitig wächst die Menge an verfügbaren Informationen rasant und macht es immer schwieriger, Verlässliches von Unzuverlässigem zu unterscheiden. 

Mit dem schwindenden Vertrauen in Informationen nimmt auch das Vertrauen in Institutionen und untereinander ab. Dies schwächt demokratische Prozesse und erschwert gemeinsames Handeln. 

Die Allianz Foundation reagiert darauf, indem sie die Produktion und Verbreitung gemeinwohlorientierter Informationen durch Medienhäuser, zivilgesellschaftliche Organisationen und wissenschaftliche Akteur*innen stärkt. Dieses Fokusthema unterstützt: 

  • die Entwicklung nachhaltiger und innovativer redaktioneller Konzepte und Geschäftsmodelle von Medienorganisationen 
  • die Unterstützung von unabhängigem Journalismus und gemeinwohlorientierter Informationen mit gesellschaftlicher Wirkung 
  • die Förderung neuer Formate und Verbreitungswege 
  • die Stärkung sektorübergreifender Zusammenarbeit 

Wir erkennen an, dass die Produktion vertrauenswürdiger Informationen nicht nur auf klassische Redaktionen beschränkt sind. Sie können auch aus Zusammenarbeit entstehen, die unterschiedliche Formen von Wissen und Expertise zusammenführt, etwa zwischen Journalist*innen und News Creators.

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Im Zusammenbringen unterschiedlicher Perspektiven, Praktiken und Ansätze für Veränderungen sehen wir großes Potenzial für neue Synergien und transformative Ergebnisse.

Egor Komarov via Unsplash

Socially Engaged Arts: Vorstellungen von der Transformation

Transformation wird nicht nur durch Daten und Politik vorangetrieben. Sie wird auch von unseren Zukunftsvorstellungen geprägt und dadurch, wie wir Gemeinschaften in ihre Gestaltung einbeziehen. Sozial engagierte Künste und kulturelle Praktiken begegnen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen durch Kreativität und Partizipation. 

In ganz Europa steht der Kulturbetrieb unter zunehmendem Druck. Gleichzeitig schafft er kraftvolle Räume für Dialog, Experimentieren und kollektive Reflexion. Kunst und Kultur machen komplexe Themen greifbar und eröffnen neue Perspektiven. Dieses Fokusthema unterstützt: 

  • Projekte, die soziale und ökologische Herausforderungen adressieren 
  • Vorhaben, die Partizipation und Co-Kreation fördern 
  • künstlerische Initiativen, die ihre Methoden in andere Kontexte übertragen 
  • Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz kultureller Akteur*innen 

Sozial engagierte Kunst eröffnet Experimentierräume und fördert bewusst auch unerwartete Ergebnisse. Dadurch entstehen neue Perspektiven, die innovative und wirkungsorientierte Ansätze für Nachhaltigkeit anstoßen können. 

Zusammenarbeit 

Im Zentrum aller drei Schwerpunkte steht die Überzeugung, dass die Nachhaltigkeitstransformation nur gemeinsam gelingen kann. Die großen Herausforderungen unserer Zeit sind eng miteinander verknüpft und lassen sich deshalb nur im Zusammenspiel unterschiedlicher Akteur*innen bewältigen. Wenn Perspektiven aus Stadtentwicklung, Journalismus sowie Kunst und Kultur aufeinandertreffen, entstehen neue Ideen und Lösungsansätze, die in Isolation so nicht möglich wären. 

Förderanfragen 

Die Allianz Foundation arbeitet meist proaktiv: Wir sprechen gezielt Organisationen und Initiativen an, die gut zu unseren Themen passen. 

Gleichzeitig wollen wir offen bleiben für neue Ideen und Partner. Deshalb führen wir im Sommer ein Webformular ein, über das Organisationen ihr Interesse direkt mit uns teilen können. 

So verbinden wir gezielte Ansprache mit offenen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und erweitern Schritt für Schritt unser vielfältiges und lebendiges Partnernetzwerk. Gemeinsam stärken wir Kooperationen und fördern neue Ideen für einen lebenswerten Planeten, selbstbestimmte Menschen und offene Gesellschaften.

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